Artikel 14.09.2008:
Zum Ende seiner Frankreich-Reise hat Papst Benedikt XVI. mit deutlichen Worten die konservative Haltung der katholischen Kirche bestärkt. Vor der französischen Bischofskonferenz im Wallfahrtsort Lourdes bezog er Stellung gegen Scheidungen und „irreguläre Verbindungen“.
Quergedacht – 2000 Jahre alte Regeln:
Das zeigt… in wessen Dienst die Kirche unterwegs sein muß. Wer Keinem „gegenwärtigen Gott“ dienen mag, eher Einem „2000 Jahre alten Gott“, der wird kaum seine „Schäfchen“ zu Einem „tatsächlich existierenden Gott“ führen wollen. So bleibt seit „Jahrtausenden“ dem Gläubigen die mögliche „Gotterfahrung“ in der Gegenwart vorenthalten, bleiben die Kirchen seelenlose Hüllen: einer weit entfernten Vergangenheit. Und wie vor 2000 Jahren wird das Volk es sein, das tobt und fordert: schlagt Ihn ans Kreuz.
Der ist, Der Er ist, Der Er überall und immer da ist… hörte vor 2000 Jahren nicht auf zu existieren – nur – weil wir Seinen Sohn ans Kreuz geschlagen hatten. Das zeigt… wie weit wir von Einem „Gott“ der Gegenwart ferngehalten werden: Ihm nicht begegnen können – nicht sollen – wohl auch nicht dürfen. Es ist Der, Der Er ist: Der darüber entscheidet… wer oder was …zu Lebzeiten… Ihm näher stehen soll. Das waren Zimmerleute, Schafhirten, selbst seine Schlächter: einfachste Menschen. Nicht der Pomp und selbst zusammen geglaubte Glorienschein derer Kathedralen und Dome, Ämter und Würdigkeit. Dessen Kelch – ist heute noch – nicht aus Gold und dessen Begehrlichkeit.
Der ist, Der Er ist: ist Der Er ist – allgegenwärtig und… weit moderner.
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