Wahl 2009 – Wollen Sie wissen ob ausgezählt wird?

Das geht relativ einfach…
Kostet Sie (siehe Beitrag) einen Briefumschlag – Kreativ-Wahl 2009:

Falten Sie ihren Wahlzettel nicht nur einmal. Je nach kreativer Veranlagung: falten sie den Wahlzettel mehrfach. Origami-Künstler können auch gerne Kunstwerke daraus formen und es in den Briefumschlag stecken (Geheime Wahl) – zukleben. Das dürfte die Auszählung erheblich erschweren. Das hätte zur Folge: das Medien – nicht so schnell – sein können, wie sonst üblich: die Stimmzettel gezählt (geöffnet – entfaltet) werden.

Was das soll?
Eine geheime Wahl – mit deutlichem Erkennungs- und Überraschungseffekt: ob noch ausgezählt wird, oder nicht. Ihre Möglichkeit: Politik aktiv mitzugestalten.

Es gibt mehr als genügend – die am Boden liegen:

Du hast genügend Gründe: Deinen Wahlzettel zu falten. Gehe bitte hin.

Ich selbst kann mich leider nicht mehr daran erinnern (wohl Alzheimer und zu wenig Wahlbeteiligung), ob es einen Briefumschlag bei der Wahl gab und gibt. Das ist auch unerheblich – wenn doch – dann wären es halt zwei Briefumschläge und ihr gefaltetes Kunstwerk.

In wie weit ich als Urheber dieser „Idee“ belangt werden kann (Wahlverschleppung? etc.): wird sich herausstellen und vertreten werden.

Ziel dieser Aktion ist:
Ein deutliches Zeichen an die Politik und Medien zu richten. Ein Zeichen (so gefaltet): dass deren Politik sich zu ändern hat, mit uns nicht mehr alles gemacht werden kann – das sie wollen. Ein Zeichen, auch für andere Nationen, die – wenn die Wahl länger dauert als gewohnt – uns als „Aktives Volk“ erkennen können (uns das eventuell nachmachen). Auch hat diese Aktion den Charakter einer Demonstration. Eine gefaltete Form des Unmuts und der Einheit als deutsches Volk. Darüber hinaus… wäre es ein dauerhaftes Zeichen – für spätere Wahlen und andere Ereignisse – hätte seinen ganz eigenen Wiedererkennungswert: für Politik, Medien und uns… das Volk.

Auch würde das deutsche Volk in die Geschichtsschreibung eingehen: als Volk dieser Idee und dessen Einheit darin. Wir hätten die Wiedervereinigung endlich vollzogen und wären dazu: ein in unserer Meinung einiges Volk – mit seinem gefalteten Zeichen – seinem Symbol an die Mächtigen… „So, bitte nicht mehr weiter“.

Diskutieren Sie bitte hier: das Für und Wieder, verbreiten diese Idee.

PS:
Dimensionierung der Wahlurne:
Quelle – Wikipedia – Wahlurne (Ansonsten – googeln?)

Origamianleitung:
Quelle – Faltanleitungen für Origami (Ansonsten – googeln?)

Stimmabgabe mit Stimmzettel nach §34:
Quelle – Bundesministerium der Justiz (Bundeswahlgesetz)

Ungültige Stimmabgabe nach §39:
Quelle – Bundesministerium der Justiz (Bundeswahlgesetz)

Bundeswahlgesetz:
Quelle – Bundesministerium der Justiz (Übersicht)

Sollten Sie ihre Stimme ernsthaft abgeben wollen: vermeiden Sie diese Methode. Ein solcher Wahlzettel würde – wahrscheinlich – für ungültig erklärt werden (Das allerdings nicht im Bundeswahlgesetz so steht). Es sei denn… es wäre besagte Lücke im Bundeswahlgesetz, die nicht vorschreibt: wie ein Wahlzettel zu falten ist. Dennoch, eine „Origami-Wahl“ wird kaum zu Stande kommen. Das „Origami“ steht daher auch eher: für die nicht Machbarkeit – zu wissen – wie und ob ausgezählt wird. Wir müßten schon alle unsere Wahlzettel ungültig machen, oder den Mut haben – ihn mehrfach zu falten – um erfahren zu können: dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Hier soll viel eher eine Diskussion ausgelöst werden… warum auf dem Wahlschein – nicht wenigstens – danach gefragt wird: ob wir mit der Politik der letzten vier Jahre zufrieden waren, nicht zufrieden sind, oder wir es unmöglich fanden. Eine Diskussion… warum der Bürger nicht mehr mit der Politik zu tun hat: als alle vier Jahre das „Job-Karussel“ in Bewegung zu bringen. Auch eine Diskussion… über Medien, die bei Wahlen mehr zu sagen haben, als die Parteien selbst. Sie machen Meinung, helfen mit Themen und Diskussionen: eine Meinung zu haben. Unabhängig und uneigennützig ist das nicht.

Wer seinen Zettel ungültig machen möchte – kann darin seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer nichts von den Parteien wählen kann – sollte nicht zu Hause bleiben – sollte seinen Wahlzettel mehrfach falten. Sonst ändert sich nie etwas in unserem Land: wird in vier Jahren – ein weiterer… Tag des Murmeltieres sein. Wer hat noch nicht… wer will nochmal?

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2 Antworten

  1. Nette Idee, finde ich auch. Eine Idee mit Folgen. Zur Zeit durchforste ich das Bundeswahlgesetz danach. Und kiekste, staunste, wunderst dir: das ist… uferlos.

    Ob mein Origami, das ich in der Kabine falten werde, in den Schlitz passt, entscheide ich: wenn ich daran vorbei zur Wahlkabine gehe. Darin bin ich absolut spontan und flexibel.

    Und dieses Jahr werde ich, anders wie 2005, darauf bestehen: meinen Ausweis vorzuzeigen und mich in der Wählerliste auszutragen. 2005 wahr ich zu verdutzt dazu, als man mir entgegnete: „Sie sehen so vertrauenswürdig aus. Wir glauben Ihnen.“

    Kein Einzelfall – hier – bei mir in München. Ich traue dem Verein nicht mehr. Es ist schon vor dem Wahlgang alles hoch gerechnet und prognostiziert – bis auf ein oder zwei „Mü“ – hinter dem Komma. Das kann nicht nur an den PC´s, Umfragen und vielen Helfern liegen (bei denen ich mich – an dieser Stelle schon mal – für die viele Mühe entschuldige).

    Bundeswahlgesetz §39: Ich… falte.

    PS: Angesehen davon… dürfte das mit den Prognosen von Twitter interessant sein. Auch für die Großen Prognostizierer der Medien.

  2. Nette idee, aber der Wahlzettel muss in die Urne passen!
    Es ist außerdemüblich den ausgefüllten Wahlzettel zu falten, damit niemand das Ergebnis sehen kann (geheime Wahl!)
    Der Schlitz in der Urne ist nur unwesentlich größer als der gefalltete Zettel selbst, da bleibt für Origami-Künstler wenig freiraum.

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