Kanzlerduell – Wachstum… Welches Wachstum?

Magna plant Abbau von Arbeitsplätzen
4000 Opel-Stellen in Deutschland fallen weg

Der Zulieferer Magna will nach der Übernahme der Mehrheit des Autoherstellers Opel 4000 Stellen in Deutschland streichen. „Wir haben immer von 10.500 Stellen in Europa gesprochen“, sagte Magna-Vizechef Siegfried Wolf in Frankfurt, betroffen seien „4000 Stellen in Deutschland“. Die Stellenstreichungen würden über mindestens ein Jahr hinweg erfolgen.

Quelle – www.tagesschau.de


(Gedanken – keine Wahlempfehlung)
Alles ist gut und wird noch viel besser:

Ein paar Probleme mag es geben, im Großen und Ganzen: ist alles gut. Solche Aussagen zu Wahlen kennen wir zur Genüge. Sie spiegeln nichts der Realität wieder. Seit Jahren… werden wir über Pech und Pleiten informiert – dem Schrumpfen der deutschen Wirtschaft. Das mag an der einseitigen Berichterstattung der Medien liegen, daß uns Firmengründungen, Investitionen und der Ausbau bestehender Betriebe: nicht bekannt ist. Wohl auch – wegen einem uns dadurch möglich werdenden Vergleich – wird das Thema einseitig behandelt.

Über Wachstum in Deutschland… kann geredet werden: hat jedoch – im globalen Gefüge des Wettbewerbs – kaum eine Bedeutung. Unsere Klamotten zum Anziehen kommen aus aller Herrenländer. Das auf unserem Mittagstisch ebenso. Vieles unseres täglichen Bedarfs wird an Orten produziert: die bei uns… lediglich Wachstum …im Konsumieren fördern.

Nein, nichts ist gut in Deutschland und könnte – jemals – noch besser werden. Die Realität unterscheidet sich – zu den rosa Wolkengebilden – der Schönen und Reichen, den Politikern und Bossen, den Mediengurus und Wirtschaftsweisen: zu dem… der globalen Verteilung von Produktion, Angebot und Nachfrage. Was, außer Autos, wollte Deutschland der Welt anbieten – das die Welt nicht selbst hätte? Die Korn- und Fleischkammern der Welt stehen nicht in Deutschland. Butterberge wachsen jetzt woanders. Die Führung in Sachen Technik und Industrie gehört der Welt: nicht mehr Siemens, Thyssen und Krupp. Ein verscherbeltes „Made in Germany“ ist und bleibt: an die Welt… verscherbelt.

Wäre alles so schön und gut in unserem Deutschland (Europa) – bräuchte es kein Hartz, keine Arbeitnehmerüberlassung, nicht all die Maßnahmen zur beruflichen Umorientierung und all die vielen Pendler, die ihr sauer Verdientes eher verfahren… denn anhäufen …keine prekär Beschäftigten, 400 Euro und 1,50 Euro-Jobber.

Wäre alles so schön und gut – wäre es wie Früher. Wir würden die Tageszeitung aufschlagen, die Stellenanzeigen durchgehen, den Telefonhörer in die Hand nehmen und erste Kontakte herstellen, meist gleich zum Vorstellungsgespräch geladen werden: müßten die Bewerbungsunterlagen dazu mitbringen. Es würde wirklich nach Arbeitnehmern gesucht werden, wäre genügend Arbeit vorhanden, die keine Berge von – nur – Bewerbungsunterlagen – zum Aussieben – bräuchte.

Wäre alles so gut und schön, die Sicht in die Zukunft dermaßen positiv… müßten all die vielen Pleitefirmen und Banken – nicht – mit den Milliarden der Steuerzahler gestützt werden, dessen Fiasko hinausgezögert werden. Wäre alles so gut… würden Unternehmen und Banken mit Zukunftsperspektiven unterstützt werden. Jene, die noch weit genug von dessen Abgrund entfernt stehen. Eine übrigens, einst in der Wirtschaft und Bankenwelt (Politik), übliche Praxis, nur auf Pferde zu setzen, die eine Chance haben: die Zielline… zu erreichen.

Wer auf andere Pferde setzen mag… muß Gottvertrauen haben …oder dementsprechend dumm und naiv sein.

Wieder alles nur Gerede – großer Medienhokuspokus – das Übliche zur Wahl. Das ist nichts „Neues“ und damit der alte Weg. Damit kann nichts gut werden. Die Zukunft braucht anderes. Das braucht… keine „gebrieften“ Fragen derer: die ohnehin immer die gleichen stellen. Braucht keine Merkel, keinen Steinmeier. Das braucht einen starken Kanzler(in). Das braucht klare und realistische Worte an das ihm/ihr – in Zukunft – anvertraute Volk und Staatswesen – seines Landes. Das braucht eine wirkliche Opposition. Das braucht eine Demokratie, die dazu noch demokratisch genug ist. Das braucht ein Volk: das eine eigene Meinung haben könnte. Das braucht unabhängige Medien, Politiker und Bosse.

Es braucht alles das..: das wir nicht gehört haben, nicht lesen konnten, nicht sehen durften. Selbst wir, das Volk, dieses nicht mehr denken dürfen, geschweige denn… aussprechen sollen …und schon gar nicht… zu vertreten hätten. Wir machen nur unsere Kreuze zur Wahl – wir das Volk. So war das immer und..: soll für immer so bleiben.

Nein, nichts ist gut in Deutschland… weil zu viel in der Welt …nicht mehr gut ist.

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